2017/2018

Neues von der Dr.-Theo-Schöller-Grundschule

 

 

 


Liebe „Fitti-Eltern“!

1000 Dank und ein großes Lob an alle Eltern, die hinter unserem Gesundheitsprojekt stehen und immer darauf achten, dass die Kinder ein komplettes „Fitti-Pausenbrot“ mit in die Schule bekommen!!!

Doch nicht vergessen:
Nach wie vor fehlt oft nur die „grüne Beilage“. Bitte denken Sie an diese wichtige „Vitaminspritze“, damit Ihr Kind möglichst fit durch den Schultag kommt!

Im Vergleich zum ersten Fitti-Check in diesem Schuljahr haben wir uns zwar verschlechtert, haben aber unser gesetztes Ziel von 75% mit insgesamt 75,1 % gerade noch erreicht!


Details und eine Ergebnisübersicht seit Projektstart im Schuljahr 2007/08 finden Sie unter:

http://www.theo-schoeller-grundschule.de/index.php/2013-01-29-21-35-37/fit-ist-der-hit-2/ueberpruefung

 

Wir freuen uns weiterhin auf viele leckere Fitti-Pausenbrote und bleiben am Ball!

Und Sie, liebe Eltern, hoffentlich auch!!!

 

Das Gesundheitsteam der Dr.-Theo-Schöller-Grundschule

 

Kinderlebensmittel und Werbung ... Was ist drin? Was ist dran?
Eltern-Kind-Veranstaltung

Begleitend zu unserem Gesundheitsprojekt „Fit ist der Hit“ fand am 21.11.2017 der Eltern-Kind-Workshop „Kinderlebensmittel – Was ist drin? Was ist dran?“ statt. Zu dieser Veranstaltung wurden Eltern mit ihren Kindern aus den 2. und 3. Klassen in die Schulküche eingeladen. Es nahmen insgesamt 18 Mamas und Papas mit ihren Kindern an diesem Abend teil.

Zu Beginn der Veranstaltung zeigte uns Frau Schober Kinderlebensmittel, die mit bunter Verpackung sehr aufwendig für Kinder vermarktet werden. Darunter fallen Produkte wie Kinder-Pausensnacks, Süßwaren, Knabberartikel, Fertiggerichte, Wurstwaren, Frühstückscerealien, Milchprodukte, Getränke, die sich zum Beispiel durch Bezeichnung „for Kids“, oder Aufmachungen mit Comic-Figuren gezielt an Kinder richten.

Glaubt man der Werbung, könnte man meinen, Kinder benötigen spezielle Lebensmittel um gesund und fit zu bleiben. Doch was steckt wirklich hinter diesen Lebensmitteln? Wie wertvoll sind sie tatsächlich? Über dies und noch vieles mehr referierte Frau Schober, Ernährungsberaterin der DGE, und führte uns durch einen sehr informativen und abwechslungsreichen Abend.

Mithilfe der Ernährungspyramide vom aid infodienst, das vom Bundesverbraucherministerium gefördert wird, bewertete nun Frau Schober die Kinderlebensmittel.

Bei dieser Ernährungspyramide werden Lebensmittel in Pyramiden-Ebenen einsortiert und sie zeigt, was und wie viel wir täglich essen sollten.

Öle, Fette sowie „süße und fettige Snacks“ fallen in die rote Kategorie in der Pyramiden-Spitze. Sie sollten nur „sparsam“ verzehrt werden.

Milchprodukte und Fleisch fallen in die gelbe Ebene in der Mitte der Pyramide - sie sollten „mäßig“ verzehrt werden.

Obst, Gemüse, Getreideprodukte, Wasser oder ungesüßte Tees zählen zur grünen Kategorie in der breiten Pyramidenbasis. Die aid-Empfehlung lautet: „reichlich“ verzehren.

Mit diesem einfachen System der Pyramide lassen sich nicht nur Kinderlebensmittel prüfen, sondern auch das eigene Ernährungsverhalten.

Nun erkannten wir, dass die Lebensmittelindustrie die Kinderernährung mit den Kinderlebensmitteln auf den Kopf stellt. Denn die deutliche Mehrzahl dieser Produkte fällt in die Kategorie „rot“. Im Vergleich zu normalen Produkten enthalten die meisten Kinderlebensmittel häufig zu viel Zucker, Salz und ungünstiges Fett. Sie sind oft stark verarbeitet und mit unnötigen Geschmacks-, Zusatz- und Farbstoffen versehen.

Das Angebot an speziellen Kinderlebensmitteln entspricht also ernährungsphysiologisch genau dem Gegenteil dessen, was Ernährungsexperten für eine ausgewogene Ernährung von Kindern empfehlen.

Sicher ist es wenig problematisch, wenn Kinder im Rahmen einer gesunden Ernährung ab und zu ein spezielles Kinderprodukt naschen. Im Übermaß verzehrt, könnten die Kinderlebensmittel die Zahl der übergewichtigen Kinder durchaus und stetig steigen lassen, so Frau Schober.

Frau Schober lenkte unseren Blick wieder auf die Basis und das Mittelfeld der Ernährungspyramide. Mit diesen Lebensmitteln versorgen wir unsere Kinder mit wichtigen Nährstoffen, die sie für ein gesundes Heranwachsen und für die Leistungsfähigkeit in der Schule benötigen.

Mit diesen naturbelassenen, saisonalen und regionalen Zutaten aus Obst, Gemüse, Vollkornbrot, Getreideflocken und Milchprodukten zauberten wir Speisen, die wenig kosten, fit machen, bunt aussehen und lecker schmecken. Wir verstanden, dass Kinder aus ernährungsphysiologischer Sicht keine speziellen Kinderlebensmittel brauchen.

Nicht nur die anschaulich gestalteten Informationen über Kinderlebensmittel und deren Werbung haben uns einen kurzweiligen und schönen Abend bereitet, sondern auch die Zubereitung der leckeren Speisen, die viel Spaß gemacht hat und das gemeinsame Essen in froher Runde.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Schober für den gelungenen Elternabend und ihre Unterstützung bei unserm Gesundheitsprojekt.

"Pausenfrühstück - gesund, lecker, preiswert"
Eltern-Kind-Veranstaltung

Am 7.11.2017 fand in unsrer Schule der Eltern-Kind-Workshop “Pausenfrühstück – gesund, lecker, preiswert“ statt. Im Rahmen unseres Gesundheitsprojektes „Fit ist der Hit“ konnten wir die Veranstaltung für Eltern und Kinder aus der 1. Jahrgangsstufe anbieten. Dazu ließen sich insgesamt 19 Mamas und Papas mit ihren Kindern in die Schulküche einladen.

Frau Schober, Ernährungsberaterin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), begrüßte uns sehr herzlich. Sie referierte und gestaltete den abwechslungsreichen Abend.

Zu Beginn zeigte uns Frau Schober ein fitmachendes Pausenbrot, das aus den vier Bausteinen bestand, wie uns die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt:

Aus frischem Obst oder Gemüse, Vollkornbrot oder anderem Getreideprodukt, einem Milchprodukt oder Milch und einem ungesüßten Getränk.

Dann ließ uns Frau Schober wissen, dass diese Komponenten viele wertvolle Nährstoffe liefern, die Kinder für ein gesundes Heranwachsen sowie für Konzentration und Leistungsfähigkeit in der Schule brauchen.

Auch betrachteten wir die Ernährungspyramide vom aid Infodienst, der ein einfaches und alltagtaugliches System entwickelt hat, mit dem jeder sein Ernährungsverhalten prüfen kann.

Die Pyramide zeigt, was und wie viel wir täglich essen sollten. Sie sortiert die Lebensmittel in acht Gruppen und bewertet die Lebensmittel nach Ampelfarben und sagt, welche Lebensmittelgruppen „Vorfahrt“ haben sollten.

Grün steht für: Vorfahrt – zum Sattessen!

Gelb steht für: Langsam – nicht zu viel!

Rot steht für: Halt – einmal genügt!

Nun konnten wir die einzelnen Bestandteile des Pausenbrotes den Ebenen der Ernährungspyramide zuordnen:

Ungesüßte Getränke bilden die Basis der Pyramide.

Pflanzliche Lebensmittel, Gemüse und Obst sowie Getreide und Getreideprodukte sind auf zweiter und dritter grüner Ebene platziert, die für häufigen und reichlichen Verzehr stehen. Für maßvollen und überlegten Verzehr auf vierter gelber Ebene stehen tierische Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Wurstwaren und Eier.

Sparsamkeit ist angesagt bei Ölen und Fetten auf roter Ebene.

In der engen Pyramidenspitze finden sich Süßigkeiten und Snacks, die in geringen Mengen geduldet werden.

Mit diesen „4 starken Fitmachern“ aus Basis und Mittelfeld der Ernährungspyramide stellten wir nun unsere Pausenbrote in der Schulküche her.

Das war nun wirklich nicht schwer, ein Brot mit Käse zu belegen, geschnittenes Obst und Gemüse dazu und ein gesundes Getränk. Wenn jedoch jeden Tag das Gleiche in die Pausenbrot-Box kommt, wird das Ganze sehr schnell langweilig für die Kinder.

Doch wie abwechslungsreich sich das Pausenbrot zubereiten ließ, konnten wir nun selber erfahren.

Zuerst bestrichen wir unsere Brote mit Butter oder Frischkäse, dann schnitten wir Paprika in Streifen, Karotten und Gurken in Scheiben, halbierten Weintrauben und Tomaten, zupften Salatblätter zurecht, schnitten Kresse und Schnittlauch ab. Damit kreierte wir lustige Pausenbrotgesichter, die besonders knackig schmeckten. Außerdem steckten wir Obst- und Gemüsestücke auf Spießchen, so sah das nicht nur gut aus, sondern schmeckte gleich doppelt fein.

Voll der Renner waren die Wraps, die mit bunten Gemüsesticks gefüllt wurden.

Bevor wir es uns in geselliger Runde schmecken ließen, bestaunten wir alle „Kunstwerke“ und hielten sie auf Fotos fest.

Auch das zubereitete Müsli aus Getreideflocken, Milch, Joghurt und Bananen war ein Genuss.

Zu Beginn der Veranstaltung, während der Zubereitung und beim Essen wurde die Gelegenheit genutzt, Fragen bezüglich gesunder Ernährung an unsere Expertin zu stellen. Frau Schober beantwortete diese kompetent, anschaulich und verständlich.

Wir wurden an diesem Abend nicht nur satt, sondern hatten viel Freude bei der Herstellung der Pausenbrote und wurden durch den regen Austausch sehr bereichert. Manch einer wünschte sich sogar einen weiteren Abend in dieser Form.

Vielen herzlichen Dank an Frau Schober für den gelungenen Abend.


„Herzlich willkommen zur Vogelweihnacht“, eröffnete Expertus, der blaue Papagei die Feier. 


Er war begeistert! Fast 50 Vogelfreunde waren extra früher aufgestanden, um sich um Punkt 7.30 Uhr in der Ruhezone zu Ehren der Vögelchen zu versammeln und sie zu beschenken!

„Psst! … Seid ganz still!“, rief Expertus dann ganz geheimnisvoll. Und bald konnten es alle in der Dunkelheit hören … das liebliche Vogelgezwitscher … und die Geschichte vom kleinen, hungrigen Vögelchen ….

Aber das war noch nicht alles und irgendwie lag ein sanfter Zauber in der Luft ...

P.S.
Mit diesem Festchen wurde die Pausen-Ruhezone ganz offiziell als "Winter-Futterstelle" für Vögel eingeweiht. Außerdem bewirbt sich die Schule mit der Hilfsaktion der Vogelfreunde und einem zweiten Projekt für das Prädikat "Umweltschule". Also feste Daumen drücken!

Wie wäre es mit einer Futterstelle für Vögel in der Pausenhof-Ruhezone?

Da gab es nichts zu überlegen ... Das wäre genial!
Und schon waren fast 30 Vogelfreunde zusammengetrommelt, die bereit waren, die Ärmel hochzukrämpeln und sich für Vögel stark zu machen.

Aber warum brauchen die Vögel im Winter überhaupt so dringend unsere Hilfe? Expertus, der schlaue Papagei und ein hungriges Vögelchen nahmen die Kinder mit auf eine kleine Zeitreise, die genau eine Stunde dauerte. Als diese vorbei ist, ist das Vöglein schwach und kraftlos, denn es hat nichts zu fressen gefunden und kaum mehr Energie sich warm zu halten. „Kopf hoch, bei uns kannst du dich bald satt fressen!“

Doch zuerst musste gelernt werden, was die kleinen Piepmätze denn fressen dürfen. Expertus brachte zu diesem Zweck viele Sachen mit und ließ die Kinder zunächst vermuten. Später wurde mit Hilfe von Info-Bildchen geprüft wer Recht hatte. Dann wusste jeder, dass Vögel kein Brot und nichts Salziges bekommen dürfen. 

Schon beim nächsten Mal waren die Vogelhäuschen da! Nicht eins, nicht zwei, nicht drei .... sondern ... 26 Stück !!! Denn 22 Vogelfreunde wollten ein eigenes Häuschen für zuhause. Um so besser ... somit gibt es 22 Futterplätze mehr! Mit Feuereifer wurden die Häuschen bemalt! Dabei besuchte uns sogar eine Dame von der Nürnberger Presse und wir kamen in die Zeitung! Später füllten wir Futter in die Häuschen, hängten sie auf und lernten Wichtiges zur Pflege der Futterstelle. Zum Beispiel darf das Futter nicht nass werden!

Damit war unser Einsatz für die Vögel aber noch nicht beendet! Wir wollten mit allen, die Lust hatten, eine Vogelweihnacht feiern und unsere Gäste fürs Vögelfüttern begeistern. Zu diesem Zweck und auch, um ihnen zu erzählen, was man wissen muss, übten wir ein kleines Vogelfutter-Liedchen ein.

Dann noch schnell noch die Einladungen verteilen …
Wie viele wohl kommen werden?
Wir waren sehr gespannt!