Kl 2c SJ 2016/17

 

Die Klasse 2c mit Frau Opel

Unser Umweltspaßtag begann leider gar nicht spaßig, sondern traurig. Denn bevor es los ging, brachten uns Kinder aus einer anderen Klasse einen kleinen Spatz. Sie hatten ihn im Pausenhof gefunden und auf eine Unterlage gelegt. Offensichtlich ging es ihm gar nicht gut. Was konnten wir tun?

Da fiel uns ein, dass wir ihn auf dem Weg zum Rosenaupark beim Tierarzt vorbei bringen können. Also legten wir eine Schachtel mit weichen Blättern aus, damit es das arme Vöglein schön weich hatte und marschierten los. Leider ist es auf dem Weg gestorben. Aber bestimmt hat es gemerkt, dass wir uns um es gekümmert haben! Wir haben es nicht einfach liegen lassen, sondern versucht zu helfen. Später haben wir dem Spatz ein schönes Grab unter den Bäumen im Rosenaupark gemacht.

Was wir ansonten alles angestellt haben, seht ihr auf den Bildern.

Das war ein ereignisreicher Tag, an dem wir auch ein bisschen stolz nach Hause gingen, denn wir haben uns nicht nur vergnügt, sondern gleichzeitig etwas Gutes für unsere Umwelt und für das kleine Vögelchen getan!

Bei diesem Ausflug war unsere erste Station der Marienbergpark. Dort ging es gleich zum Wasserspielplatz wo wir herum toben konnten und ein Pflanzenquiz machten. Jede Gruppe hatte zehn Minuten Zeit, um so viele Pflanzen wie möglich zu bestimmen. Die Siegergruppe war das wilde Wiesenteam. Sie schaffte sogar 24 Punkte!
Nachher fuhren wir mit dem Bus weiter ins Tierheim. Frau Aures führte uns erst ins Kleintierhaus, wo zum Beispiel Vögel und Kaninchen untergebracht waren. Ein Vogel tat uns sehr Leid. Ihn hatte man draußen gefunden und dann ins Tierheim gebracht. Ihm fehlten viele Federn. Man vermutet, dass er sie sich vor Kummer ausgerissen hat, weil er keinen Vogelfreund hatte. Später besuchten wir auch die Hunde und die Katzen. Am liebsten hätten wir einige Tiere gleich mitgenommen. Aber das muss ja gut überlegt sein. Auf alle Fäller werden wir erst einmal im Tierheim vorbei schauen, falls wir irgendwann (noch) ein Haustier haben dürfen.

Im Juli machten wir eine Tagesausflug zum Gnadenhof fränkische Schweiz in Stein bei Pegnitz.
Dort begrüßte uns die große Tierschützerin Frau Pracht, die schon seit vielen Jahren Tiere, die keiner mehr haben will, rettet und ihnen ein neues Zuhause gibt. Wir trafen das behinderte ehemalige Zirkuspony Scarlett, die dreibeinige Hündin Puppa aus der Türkei und die blinde Hündin Frieda. Sie hatte ihr Besitzer falsch ernährt, weswegen sie Diabetes bekam und blind wurde. Natürlich gab es noch viele andere Tiere. Insgesamt waren es knapp 100 Stück.

Wir sind glücklich, dass sich Frau Pracht um alle so gut kümmert und hatten einen großartigen Tag!

Danke, liebe Frau Pracht!

Im Heimat-und-Sachunterricht bauten wir mit Play-Mais möglichst stabile und hohe Türme. Alle haben den Pustetest bestanden!