Tierschutz - Schüler für Tiere Nürnberg

 

  Alle Tierfreunde aufgepasst!
  Tieren helfen ist gar nicht einmal so schwer …
  Du bist nämlich schon ein Tierheld, wenn du im Geschäft
  die Mütze mit dem Pelzbommel liegen lässt, obwohl sie sehr
  schick ist. Du kannst sogar Kuchen essen oder Haarshampoo
  kaufen und gleichzeitig Tieren helfen. 
  Es gibt viel, was DU tun kannst … Schweine, Kühe, Hühner, 
  Ponys, Straßenhunde … Zootiere, Zirkustiere, Regenwaldtiere ….  
  brauchen Hilfe! Für sie wollen wir uns aktiv einsetzen!



Und wir sind nicht alleine, denn es gibt noch viele andere „Schüler-für-Tiere-Gruppen“.

Zusammen sind wir Schüler-für-Tiere e.V.!  Zusammen können wir viel bewegen!

Schüler für Tiere e.V. wurde 2014 zum dritten Mal in Folge von der UNESCO im Bereich "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet!

Im Schuljahr 2018/19

AG "Schüler für Tiere und kleine Erdschützer" im Einsatz für Tiere und Umwelt


Kursleitung: Christine Lindner

Ort :  Zi 015

Zeit: Gruppe 1: Di 12.15 - 13.00 Uhr  /  Gruppe 2: Do 11.30 - 12.15 Uhr



Vergangene Angebote

Im Schuljahr 2017/18:   AG "Vogelfreunde" vom 21.11.17 - 19.12.17

Im Schuljahr 2016/17:   Workshop "Hühnerfreunde" / Workshop "Delfine & Wale" / AG "Bienen und Enten helfen" (6 Termine)

Im Schuljahr 2015/16:   ganzjährig AG "Tierschutz" / ab dem 2. Halbjahr AG "Infoteam" / Workshop "Tierschutztheater"

Das Infoteam war unsere Spezialeinheit. Es bereitete Präsentationen zu Tierschutzinfos vor und lud alle, die Lust hatten, dazu ein.
Die Infoaktionen wurden per Handzettel vorher angekündigt und fanden in einer Pause statt.

 

Einige unserer Tierhelden
 

 

Gruppe 1 (2015/16) AG Tierschutz - Schüler für Tiere Nürnberg mit ihren Kuscheltieren

Gruppe2  (2015/16)  AG Tierschutz - Schüler für Tiere Nürnberg mit den Hunden Loopi, Nelly, Lanya & Jolie

Das Tierschutz-Infoteam mit einigen Helfern bei der ersten Infoaktion zum Thema Ponykarussell (2015/16)


Hinweis:

Mit Tierschutz beschäftigte sich auch die AG Herz für Tiere (SJ 2014/15), deren Beiträge hier ebenfalls zu finden sind.
Besondere Anerkennung verdiente die Teilnahme am Tierschutzwettbewerb des bmt zum Thema "Tiere in unserer Ernährung".
Den Kindern wurde der Preis für "Reichweite" verliehen, was mit 500 € belohnt wurde. Das Geld kam in vollem Umfang den Tieren zu Gute!



Pelzbommel, Jacken mit Pelzkrägen, Schuhe mit Pelzbesatz und und und ...

Das sieht erst einmal schick aus, doch ...

... hast du schon einmal daran gedacht, dass das kuschelige Fell von ECHTEN Tieren kommen kann?

Von ECHTEN Tieren!
Von Füchsen, Waschbären, Nerzen, Kaninchen, Katzen ....
Von Hunden, wie von Nelly, Jolie, Loopi und Lanya, die wir zum Knuddeln gern haben !!!

Wir, die "Schüler für Tiere" sind entrüstet ! Wir wollen auf keinen Fall, dass Tiere für uns ihr Fell hergeben und leiden müssen!


Und ihr?
Dann kauft keinen Echtpelz und macht euch schlau, so wie wir ...

Stellt euch vor, wenn auf dem Etikett "Kunstfell" steht, muss das nicht unbedingt stimmen! Selbst die Verkäufer wissen nicht immer Bescheid und geben an, Kunstpelz zu verkaufen, obwohl es echter Pelz ist! Das hat die Stiftung Warentest vor kurzem herausgefunden.


Doch wie kann man Echtpelz von Kunstpelz unterscheiden?
Hier einige Tests:

Pustetest: Puste leicht in das Fell hinein! Kunstpelz bewegt sich kaum, bei Echtpelz bewegen sich die Härchen schon bei leichtem Pusten.

Ledertest: Teile die Haare und gucke was unten ist! Bei Kunstpelz siehst du meist Gewebe, bei Echtpelz Leder (Tierhaut).

Nadeltest: Steche mit einer Nadel durch das Fell! Bei Echtpelz kommst du kaum durch, bei Kunstpelz ist es leicht.


Alles klar?

Sowieso ... am kuscheligsten und schönsten ist der Pelz, der fröhlich herumspringt und gestreichelt werden will - und das haben wir gründlich getestet !!!


P.S. Videos findet ihr auf youtube, Stichwort "Echtpelz oder Kunstpelz". Unser Video war von Animals United.

Wusstet ihr, dass Vögel bei sehr kalten Temperaturen (unter Null Grad) morgens nur 1 Stunde Zeit haben, um etwas zu fressen zu finden?

Schaffen sie es nicht, haben die kleinen Piepmätze kaum eine Chance zu überleben ! Da ist Futter-Hilfe dringend nötig!

Also an die Arbeit! Schon ist die AG Tierschutz in ihrem Element ...

Nachdem zuerst Infos eingeholt worden waren, hatten sich die "Schüler für Tiere" Tassen oder Becher und einen Stock besorgt und sich in der Schulküche der Mittelschule versammelt. Dort wurde zunächst eine Menge Fett langsam erhitzt. Als es flüssig war, kamen Sonnenblumenkörner, Erdnüsse, Hirse, Rosinen, Leinsamen und Haferflocken hinein. Nun mussten alle noch etwas warten bis das Fett wieder etwas fester geworden war. Danach konnten die Behälter mit dem Futter gefüllt und der Stock hinein gesteckt werden. Zuhause fanden alle einen guten Platz für ihren Futterbecher. Wo man ihn am besten anbringt, wusste ja jeder aus den Infos.

Zum Schluss haben wir noch eine kleine Vogel-Tierschutz-Frage für euch:

Über welche Blume freuen sich die Vögelchen wohl besonders? 

Es ist die S_nn_nbl_m_ !


Na klar ..., die Sonnenblume!

Pflanzt am besten ganz viele Sonnenblumen in euren Garten und lasst sie - auch wenn sie verblühen - für die hungrigen Vöglein im Winter stehen. Bestimmt bekommt ihr dann regen Vogelbesuch und könnt viele verschiedene Arten beobachten.


P.S. Danke, liebe Frau Klein, dass wir mit Ihnen die Schulküche nutzen konnten!

 

"Light the sky" - "Erleuchtet den Himmel" ...
Zusammen mit mehr als 20 anderen Schüler-für-Tiere-Gruppen folgte die AG Tierschutz dem Ruf der "Animals Angels" und stellte eine Lichteraktion in Gedenken an die Tiere auf die Beine. Etliche Mitschüler und auch Eltern waren auf die Einladung hin gekommen.

So war am 08.12. der Pausenhof schon früh morgens um 7.30 Uhr belebt. Man steuerte den Sandkasten an, wo ein großes Herz mit dem leuchtenden Schriftzug "Licht für Tiere" die Ankömmlinge anlächelte. Viele Kinder halfen mit ihren Taschenlampen beim "Erhellen des Himmels" mit.  Ihre liebsten Kuscheltiere waren auch mit dabei.  Es ertönte Gitarrenmusik ... "Wir sind einfach tierisch engagiert, denn was mit Tieren so passiert, das ist nicht immer feierlich - nein, das ist es nicht!", sangen die AG-Kinder und bald stimmten immer mehr der versammelten Tierfreunde mit ein.

"Herzlich willkommen ... heute seid ihr alle kleine Engel der Tiere", wurde ausgerufen. "Wir sind bei den Tieren. Wir sehen nicht weg! Wir denken ganz fest an sie!" Wie fest zeigten die Weihnachtswünsche, die auf den Kerzen der kleinen Tierschützer standen. Sie berührten die Herzen und hätten den Tieren sicherlich gut gefallen.

„Dass es ein Land nur für Tiere gibt“, wie sich Pia wünschte, mag wohl ein Traum bleiben. Doch der Wunsch von Ben „dass es kein Ponykarussell mehr gibt“ könnte schon in nicht all zu ferner Zukunft in Erfüllung gehen.

Zum Schluss wurde noch einmal kräftig gesungen, bevor sich die engagierte Gruppe mit dem Gefühl, etwas bewegt zu haben, auflöste.

Vielen Dank an alle, die diese Aktion unterstützt haben! Einen extra Applaus verdienen die Mamas und Kinder, die für die Light-the-Sky-Aktion in der Innenstadt vegane Plätzchen gebacken hatten, die die AG Tierschutz höchst persönlich eintütete. Diese und all die anderen Leckereien, die dort probiert werden konnten, waren so köstlich, dass insgesamt 240 € für die Animals Angels zusammen kamen. Bravo!

Ein Danke geht auch an (un)sichtbar dokumentation für die Profi-Fotos von den Wunschkerzen, die hier freundlicher Weise verwendet werden durften.

 

H U R R A !

Endlich war Gnadenhof-Tag! Endlich sollten wir die Hündinnen Frieda und Puppa, die Ponys kleiner Muck und Scarlett, ihre Freunde und natürlich Frau Pracht, die große Tierretterin, kennenlernen. So fuhren wir mit Stofftier Puppa im Gepäck in das ländliche Örtchen Stein bei Pegnitz, wo sich der Gnadenhof fränkische Schweiz befindet.

Dort angekommen galt es zuerst eine wichtige Mission zu erfüllen ... Wir waren nämlich nicht mit leeren Händen gekommen, sondern hatten 200 € als Spende für Frieda dabei!

Ihr wisst schon ... Einige von uns hatten ja letztes Schuljahr  mit der Mattis-Apfelkuchen-Aktion bei einem Tierschutzwettbewerb mitgemacht und nun Geld gewonnen. Damit wollten wir mithelfen, Friedas teure Augen-Operation zu bezahlen. Diese brauchte sie, um wieder sehen zu können.

Frau Pracht und Werner warteten schon auf uns ... Feierlich überreichten wir die Spende und bedankten uns für die großartige Tierhilfe. Nun konnte das Erkunden losgehen ...

Zuerst durften wir Frieda begrüßen. Sie sprang ausgelassen um uns herum und freute sich sichtlich. Kaum zu glauben, dass sie vor vier Wochen noch völlig blind war! Um so schöner war es, sie so glücklich und lebenslustig zu sehen! Leo, ihr kleiner Hundefreund war auch zur Stelle. Frau Pracht erzählte uns, dass die früher viel zu dicke Frieda seit ihrer Ankunft schon 13 kg abgenommen hat. 

Nun sagten wir den Ponys und Pferden "hallo". Die Ponys kamen an den Zaun, sodass wir ihre samtweichen Nasen streicheln konnten. Unter ihnen entdeckten wir Scarlett und den kleinen Muck! Beide mussten ja einst im Zirkus arbeiten und die Menschen unterhalten. "Im Zirkus kann kein Tier glücklich sein", sagte Frau Pracht traurig. Das Gute aber ist, dass das immer mehr Menschen erkennen und nur noch Zirkusse mit Clowns und Artisten, mit Feuerspuckern und Messerwerfern und anderen tierfreien Attraktionen besuchen.

Die Pferde hatten eine andere Geschichte ... Frau Pracht erzählte uns, dass fast alle einmal Reitpferde waren, die nach vielen Jahren ihres Dienstes nicht mehr geritten werden konnten. Deshalb wollten sie die Vorbesitzer loswerden, so wie einen alten Schuh, der nichts mehr taugt. Klar, auf einem Pferd zu reiten ist toll! Dafür bezahlt man gerne Geld. Aber was ist, wenn das Pferd mit der Zeit davon Schmerzen in den Beinen bekommt und lahmt, wenn es das Gewicht seines Reiters tragen muss? Dann bringt es kein Geld mehr ein. Schließlich würde niemand etwas bezahlen, um ein Pferd einfach nur zu streicheln und Zeit mit ihm zu verbringen.

Die lustigen Wildschweine hatten es da besser. Sie leben seitdem sie kleine Frischlinge sind im Schlammparadies des Gnadenhofs! Hugo spielt manchmal sogar Ball, wie wir erfuhren.

Auch die Schafe und Ziegen haben es herrlich, denn auf der anderen Seite des Zaunes liegt ein kleines, hügeliges Wäldchen, in dem sie sich frei bewegen und nach Lust und Laune herumkraxeln können.

Dort sind auch Frau Prachts Füchse unterwegs, die sich sogar von ihr und ihrer Tochter streicheln lassen. Sie kommen ab und zu zum Fressen, aber vor allem, wenn die Jäger wieder schießen. Dann sind sie in Gefahr! Sie wissen, dass sie am Gnadenhof sicher sind. Warum nur wollen die Jäger die schönen Tiere einfach so töten? Früher hatte man Angst, sich bei Füchsen mit Tollwut anzustecken. Aber mittlerweile ist das äußerst unwahrscheinlich.

Friedolin, den Schafsbock, hat Frau Pracht vor dem Schlachter gerettet ...

Später lernten wir den großen, wuscheligen Windhund Simba kennen. Ihn holte Frau Pracht aus einer Tötungsstation. Ein anderer Windhund sollte sterben, weil er keine Wettrennen mehr laufen konnte.  

Und so hat jedes der Gnadenhof-Tiere seine ganz persönliche Geschichte, die durch die Mühen von Frau Pracht und ihrer Helfer am Ende gut ausgeht. Zum Glück!

Natürlich trafen wir auch Puppa! Wie flink und wendig sie auf ihren drei Beinen herumsauste war wunderbar mit anzusehen. Sie ließ sich gerne streicheln und war sehr zutraulich! Auch die anderen Hunde - es waren mindestens 14 - waren ganz lieb. Caruso, ein schöner brauner, war etwas zurückhaltend und blieb lieber auf seinem Sessel sitzen. Er kommt aus der Türkei und wurde früher schlimm geschlagen. Wir gingen sehr vorsichtig mit ihm um und bedrängten ihn nicht.

Später wurden wir mit Saft und Süßigkeiten verwöhnt. Frau Pracht schenkte jedem sogar ein Gnadenhof-Herz, das sie für das 25jährige Jubiläum backen hatte lassen. Darauf entdeckten wir zu unserer großen Freude auch Puppa!

Die Zeit verging wie im Flug! Gerne wären wir noch länger geblieben, aber vielleicht kommen wir ja bald wieder ... vielleicht sogar mit unseren Eltern ... 

Als wir an der Bushaltestelle von Stein auf den Bus warteten, kam einem Mädchen ein schöner Gedanke: "Wenn Frau Pracht einmal alt ist, kann sie sagen, dass sie ganz viel Gutes getan hat".

Stimmt! Aber eigentlich kann sie das jetzt schon von sich sagen !


Herzlichen Dank, liebe Frau Pracht, dass sie sich um die Tiere kümmern und dass es diesen Hof gibt!
Herzlichen Dank auch an alle Helfer!

Viele Grüße von der AG Tierschutz - von den Schülern für Tiere Nürnberg

Nachtrag:
Usere Aktion gefiel auch der Zeitung! Das Bild von uns mit Frieda und Frau Pracht bringt am Mittwoch, den 11.11.2015,  der Stadtanzeiger Nord!

Dass Puppa so viele Fans haben würde und sogar das Maskottchen eines Gnadenhofs sein würde, hätte die süße Hündin vor ein paar Jahren nicht einmal zu träumen gewagt ...

Denn nachdem sich die kleine Türkin auf der Straße durchschlagen musste und meist von den Menschen verjagt wurde, kam sie in ein türkisches Tierheim. Dort warteten bereits viele viele andere Hund auf einen besseren Platz. Doch Puppa hatte Glück, unglaubliches Glück sogar!

Sie hatte nämlich deutlich schlechtere Chancen von einem lieben Menschen auserwählt zu werden als die restlichen armen Fellnasen, da sie nur drei Beine hat. Wer mag schon einen Hund, dem ein Bein fehlt?

Wir, die Schüler für Tiere Nürnberg, können da schon einmal "HIER" rufen. Und da gibt es noch jemanden ...

Es ist Monika Pracht, Puppas tolles Frauchen. Von ihr können wir eine Menge lernen, denn sie hat nicht nur Puppa gerettet, sondern inzwischen mehr als 600 Tiere!!! Wir erfuhren, dass Frau Pracht vor 25 Jahren einen Gnadenhof gegründet hat. Er heißt Gnadenhof fränkische Schweiz. Doch was ist das überhaupt, ein Gnadenhof?

Bald wussten wir mehr, denn wir sahen uns ein Video über Frau Prachts Gnadenhof an. Darin entdeckten wir auch Puppa ... Sie rannte und sprang fröhlich herum und das auf nur drei Beinen! Einfach klasse!
Wollt ihr das Video auch sehen? Dann gebt auf youtube "Gnadenhof fränkische Schweiz in der Frankenschau" ein.


Die nächsten Male lernten wir weitere Gnadenhoftiere kennen.

Wir hörten die Geschichte von dem kleinen Muck, einem Ponyhengst, der einmal zu einem Zirkus gehörte und fast gestorben wäre, wenn ihn nicht Frau Pracht von dort weggeholt und zum Tierarzt gebracht hätte. Das war 1989, also vor 26 Jahren. Stellt euch vor, Muck gibt es immer noch!

Auch das Pony Scarlett stellte sich uns vor. Gleich fielen uns seine sehr kurzen Beine auf ... Die Folge einer Überzüchtung ... Warum machen das Menschen nur?

Frieda, die Labradorhündin, war wieder ein ganz anderer Fall. Sie wurde von ihrem ersten Besitzer jahrelang nicht richtig gefüttert. Deshalb wurde sie dick, bekam Diabetes und wurde blind.

Wir sind so froh, dass Puppa, der kleine Muck, Scarlett und Frieda nun am Gnadenhof bei Frau Pracht sind.
Als wir hörten, dass wir bald selbst dorthin fahren würden und alle persönlich kennenlernen sollten, war die Freude groß!

Um uns auf die Begegnung mit Puppa, Frieda und den anderen 14 Gnadenhofhunden vorzubereiten, übten wir mit Nelly, Lanya, Jolie und Loopi wie wir uns richtig verhalten. Dann spielten wir selber "Hund" und fanden es gar nicht angenehm, als plötzlich jemand mit seinen Händen von oben kam und uns am Kopf anfasste. Lieber schnüffelten wir erst einmal an der ausgestreckten Hand.

Übrigens kommt Lanya, wie Puppa, aus der Türkei und lebte einst auf der Straße. So auch Nelly. Sie war ein rumänischer Straßenhund bis sie eingefangen und in das nächste Tierlager gesteckt wurde. Hier landetet auch Loopis Mama kurz vor seiner Geburt. So kam es, dass er dort geboren wurde. Bevor er nach Nürnberg durfte, hatte er in den 18 Monaten seines Lebens noch kein einziges Mal auf einer Wiese gespielt und die meiste Zeit ohne viel beachtet zu werden im Käfig verbracht. Jolie war ebenfalls ein Tierheimhund. Doch die nun 15jährige Hundeoma bemerkte wahrscheinlich gar nichts davon. Sie kam nämlich als Welpe zusammen mit ihren Geschwistern in ein deutsches Tierheim, wo es den Hunden viel besser geht als in der Türkei und in Rumänien. Außerdem musste sie nur ein paar Tage bleiben.


Zum Schluss haben unsere Gnadenhof-Freunde noch ein paar Tierschutztipps für euch:

     

Tipp vom kleinen Muck:   Bitte geht nicht in einen Zirkus, der Tiere hat!

Tipp von Scarlett:   Bitte reitet nicht im Ponykarussell!

Tipp von Puppa:   Bitte holt einen Hund aus einem Tierheim statt einen vom Züchter zu kaufen!

Tipp von Frieda:   Bitte erkundigt euch gut, wie euer Tier gesund bleibt und gebt ihm nichts zum Naschen!


♥ ♥ ♥  WIR  &  DIE TIERE  SAGEN   D A N K E   !!!  ♥ ♥ ♥

Eure AG Tierschutz, eure Schüler für Tiere Nürnberg