Unsere Schulverfassung

Seit einigen Jahren gibt es an unserer Schule eine Schulverfassung. Schüler, Eltern und Lehrer haben sie gemeinsam entwickelt. Jeder Monat (mit Ausnahme des Monats August) steht unter einem bestimmten Motto.

Das aktuelle Motto wird zu Beginn jedes Monats in allen Klassen thematisiert. In den Klassenzimmern und auch auf den Gängen wird durch große farbige Kinderzeichnungen, die dieses kindgerecht erläutern, an das Motto erinnert.

Jedes Kind unserer Schule erhält beim Schuleintritt ein kleines Büchlein in DinA4 Format. Dies ist die persönliche Schulverfassung eines jeden Kindes. Sie ist auf vier Grundschuljahre ausgerichtet. Im Schulalltag wird das jeweilige Monats-Motto immer wieder aufgegriffen und mit den Kindern besprochen. Am Ende eines jeden Monats erhält jedes Kind von der Klassenlehrerin eine Rückmeldung, wie es mit der Umsetzung des Mottos zu Recht kam.

Die Grundlage unserer Schulverfassung bilden die Leitgedanken des Lehrerkollegiums und der Eltern.

Wir als Eltern wollen für unsere Kinder die optimale Förderung ihrer Anlagen.

Wir versuchen, unsere Kinder zu selbstständigem Arbeiten zu erziehen durch

  • Schaffung einer störungsfreien Lernumgebung,
  • Hinführung zu eigenem Denken.

Wir halten unsere Kinder zur gewaltfreien Lösung von Konflikten der Schüler untereinander an durch

  • Erziehung zu höflichem Umgang,
  • Erziehung zur Hilfsbereitschaft besonders gegenüber (psychisch und physisch) Schwächeren.

Wir wünschen uns eine Schule,

  • in der alle Menschen freundlich und höflich miteinander umgehen. Dazu gehören gute Umgangsformen, Begrüßung, “Bitte” und “Danke” sagen und Rücksichtnahme, wie z.B. die Tür aufhalten oder Anstellen ohne zu drängeln, ...
     
  • in der positiv gedacht und viel gelacht wird und immer Zeit für ein freundliches Wort ist.
     
  • in der wir uns gegenseitig achten, tolerant miteinander umgehen und in der wir Andersartigkeit und Verschiedenheit als Gewinn und Bereicherung verstehen. Das bedeutet, dass wir niemanden auslachen, bloßstellen und jeden Menschen mit Stärken und Schwächen annehmen.
     
  • in der wir sensibel für das Befinden unserer Mitmenschen bei Problemen dienstlicher, privater und gesundheitlicher Art sind. Wir haben ein offenes Ohr für einander.