von Konstantin und Felix
 

Anfang März besuchten wir anlässlich unseres Themas „Müll“ im Heimat- und Sachunterricht, die Müllverbrennungsanlage in Nürnberg/Sandreuth. Nachdem wir mit dem öffentlichen Bus bis zur Hohen Marter fuhren, liefen wir noch etwa eine Viertelstunde. Dort angekommen wurden wir herzlich von einer Mitarbeiterin empfangen. Auf einer großen Leinwand erklärte sie uns die einzelnen Bestandteile der Anlage. Als sie fertig war, setzten wir Sicherheitshelme auf, da die weitere Besichtigung gefährlich werden könnte.

 

Auf dem Weg zum Müllbunker sahen wir den riesigen Greifer, der den Müll aus dem Bunker in die Brennkammer befördert. Einmal hat es einen Großbrand gegeben, als der Müll sich bereits im Bunker entzündete. Dort sind wir über eine breite Treppe circa 50 Meter Höhe gestiegen. Auf dieser Ebene befand sich das Fahrerhäuschen des Greifers. Da sind wir auf Panzerglasplatten, die über dem Müll gebaut sind, gelaufen. Unter uns war unglaublich viel Müll, der mit dem Greifer in die Brennkammer befördert wurde.

Danach sind wir in einem riesigen, viereckigen Schacht, in schwindelerregende Höhe gestiegen, in dem wir uns wie in einem Kamin fühlten. Schließlich fuhren wir wieder mit dem Aufzug nach unten, bis zu der Brennkammer der Müllverbrennung. In ihrem Inneren beträgt die Temperatur unglaubliche 800 bis 1000 °C! Wir konnten die Flammen durch eine Luke beobachten.

Zum Abschluss besuchten wir den Überwachungsraum, in den sonst nur die Mitarbeiter dürfen. Hier war auf ungefähr 20 Computermonitoren die gesamte Anlage zu sehen. Mehrere Ingenieure beobachten hier im Wechsel rund um die Uhr, ob alle Systeme richtig arbeiten. Ganz schön faszinierend! Diese Müllverbrennungsanlage ist eine der Modernsten überhaupt. Bevor wir leider wieder gehen mussten verabschiedeten wir uns noch und bedankten uns für die tolle Führung. Auf dem Rückweg mussten wir ziemlich rennen, um den Bus zurück zur Schule zu erwischen. Für unsere Klasse war der Ausflug ein einmaliges Erlebnis!